Technik-Lexikon



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E



  • ECE-Prüfzeichen, EG-Prüfzeichen
    Im Zubehörhandel werden sehr viele Fahrzeugteile mit einer EG- oder ECE-Genehmigung angeboten, die an ihrem Genehmigungszeichen erkennbar sind.

    Die Zahl hinter dem "e" bzw. "E" steht für das Land, dass die Genehmigung erteilt hat, z.B. "1" Für Deutschland oder "3" für Italien.

  • EWG-Betriebserlaubnis, EWG-Bauartgenehmigung
    Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile und selbstständige technische Einheiten nach den Vorschriften der Europäischen Union.

  • EG-Kontrollgerät
    Mit dem EG-Kontrollgerät in Nutzfahrzeugen und Omnibussen werden Angaben über Fahrgeschwindigkeit, zurückgelegte Wegstrecke, Uhrzeit, Arbeits- und Ruhezeiten aufgezeichnet. Die bisherige Aufzeichnung auf Diagrammscheiben ist in neuen Nutzfahrzeugen seit Mai 2006 abgelöst worden durch Aufzeichnungen in digitaler Form mit dem Digitalen Kontrollgerät.

  • EG-Typgenehmigung (EG-TG)
    Genehmigungen für Fahrzeugteile, selbstständige technische Einheiten und Fahrzeugtypen nach den Vorschriften der Europäischen Union.

  • Einklemmschutz
    Bei mit Fremdkraft (zum Beispiel elektrisch oder mit Druckluft) betätigten Fenstern, Schiebe- und Hubdächern, Trennwänden und -scheiben sowie Türen muss durch eine Reversiereinrichtung das Einklemmen oder Abquetschen von Körperteilen oder Gliedmaßen verhindert werden. Dies geschieht durch eine Sensorik in der Betätigungsmechanik, die bei einer bestimmten Widerstandskraft die Schließbewegung umkehrt.

    Bei elektromotorisch betätigten Einrichtungen wird dies über den Motorstrom ausgelöst. Vorteil dieser Lösung gegenüber drehzahlabhängigen Konzepten sind niedrigere Klemmkräfte und eine sehr schnelle Systemreaktion. Beim Erfassen harter Objekte ergeben sich dadurch niedrige Klemmkräfte und besonders weiche Körper werden schnell und sicher erkannt. Bei druckluftbetätigten Einrichtungen wird die Reversierung über einen Drucksensor ausgelöst.

  • Einparkhilfe
    Die Einparkhilfe als Vor- und Rückfahrhilfe arbeitet mit Ultraschallsensoren. Diese senden Wellen aus und empfangen anschließend den von den Hindernissen wieder reflektierten Schall. Entsprechend zum daraus errechneten Abstand gibt die Einparkhilfe akustische Warnsignale.

  • Einpresstiefe (ET)
    Als Einpresstiefe (ET) wird das Abstandsmaß zwischen der Anschraubfläche der Räder und der Linie, die die Felgenmitten verbindet, bezeichnet. Die Größe der Bremsscheiben und die Gestalt der Bremssättel beeinflussen die Form der Radschüssel und die ET. Mit der Änderung der ET ändern sich auch die Spurweite und der Lenkrollradius des Fahrzeugs.

  • Einzelgutachten
    Einzelgutachten sind Begutachtungen von bestimmten einzelnen Fahrzeugen oder Fahrzeugteilen durch aaS.

  • Einzelradaufhängung
    Von einer Einzelradaufhängung wird im Fahrzeugbau dann gesprochen, wenn die Räder einer Achse unabhängig voneinander ein- und ausfedern können und sie ihre Radstellung nicht gegenseitig beeinflussen.

    Bei Einzelradaufhängungen werden die Räder an Radträgern ("Achsschenkeln") befestigt. Diese sind ihrerseits über die Traggelenke mit Radführungen verbunden, die nach ihrer Ausrichtung zur Fahrzeuglängsachse benannt werden. Die Radführungen ("Lenker") sind in der Regel über wartungsfreie Gummi-Metalllager mit der Karosserie verschraubt.

    Querlenker sind quer, Längslenker ("Kurbellenker") sind parallel und Schräglenker sind schräg zur Fahrzeuglängsachse angeordnet.

  • Elektronische Fensterheber
    Zentrales Element bei elektrischen Fensterhebern ist ein Elektromotor, der in der Autotür oder, bei Coupés, dem hinteren Seitenteil eingebaut wird. Der Elektromotor treibt entweder ein Gelenk- oder ein Seilzuggetriebe an.

    Beim Gelenkgetriebe wird durch ein Zahnrad ein scherenartiges Gestänge bewegt, durch das die Scheibe auf und zu gefahren wird. Beim Seilzuggetriebe wird die Fensterscheibe per Seilzug auf und ab bewegt. Ein so genanntes Schneckengetriebe sorgt dafür, dass die Bewegungen gleichmäßig erfolgen.

  • Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP)
    Diese Fahrdynamikregelung baut auf dem Automatischen Blockierschutz (ABS) und der Antriebsschlupf-Regelung (ASR) auf. Bei schnellen Ausweichmanövern, unter- oder übersteuerndem Fahrzeug, Panikreaktionen oder wechselnden Fahrbahn-Reibbeiwerten sorgt das ESP durch gezielte Abbremsung einzelner Räder oder durch Eingriff in die Motorsteuerung für ein beherrschbares Fahrverhalten.

    Neben den vom ABV und ASR bekannten Bauelementen, die praktisch in die Längsdynamik des Fahrzeugs eingreifen, muss ein Fahrzeug mit ESP mit Sensoren zur Erfassung der Gierrate (Drehung um die Hochachse) und der Querbeschleunigung ausstattet sein, um eine Stabilisierung um die Hochachse zu erreichen (Giermoment-Regelung).

  • ET (Einpresstiefe)
    Siehe Einpresstiefe

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