Technik-Lexikon



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  • Hardyscheibe
    Bei Kraftfahrzeugen müssen die Winkelbewegungen zwischen dem Getriebe und der Antriebswelle sowie zwischen der Antriebswelle und dem Achsausgleichgetriebe (Differential) durch geeignete Maschinenelemente ausgeglichen werden. Dies wird entweder durch Gelenke oder Hardyscheiben erreicht. Die Hardyscheibe kann aus Federstahlblechen bestehen, die nach Art eines Kreuzgelenkes mit den gabelförmigen Enden an der Antriebswelle und der Getriebe- bzw. Achsantriebsseite verschraubt werden. Heute werden überwiegend Hardyscheiben mit Gummikörper verwendet, in die zur Verstärkung Kunststofffasern eingebettet sind. Die Kraftübertragung erfolgt an den Verschraubungsstellen durch die in den Gummikörper einvulkanisierten Stahlbuchsen. Neben der akustischen Entkoppelung des Antriebsstrangs von der Karosserie sorgt diese Ausführung der Hardyscheibe für den Ausgleich kleiner Winkeldifferenzen zwischen den zu verbindenden Wellen und für die Ruckdämpfung im Antriebsstrang.

  • Hubraum
    Hubraum ( Hubvolumen ) ist das vom Kolben einer Verbrennungsmotors bei einem Hub verdrängte Volumen. Der Gesamthubraum eines Motors ergibt sich aus der Summe der Einzelhubräume der jeweiligen Zylinderanzahl.

  • HU (Hauptuntersuchung)
    Im Jahre 1960 wurde durch den § 29 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) die regelmäßig wiederkehrende Prüfung der zugelassenen Kraftfahrzeuge und Anhänger verbindlich vorgeschrieben. Die Untersuchungsfristen sind in der Anlage VIII zur StVZO festgelegt.

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